Eine aufmerksame "Seven-Summiterin" gab im Büro der NationalparkRegion Bescheid, dass das Gipfelbuch am Spielmann, einem der Seven Summits im Nationalpark, stark in Mitleidenschaft gezogen sei und der Stempel überhaupt fehle. Nun, so stand das Ziel der sonntäglichen Bergtour fest.
Doch obwohl der im Seven-Summits-Folder beschriebene Anstieg vom Glocknerhaus schon eine absolut lohnende Bergtour darstellt, wollten wir die Tour doch noch etwas verlängern und entschlossen uns zur Überschreitung von Brennkogel, Kloben uns Spielmann vom Hochtor (Großglockner-Hochalpenstraße) aus.
Route: Vom Parkplatz am Hochtor-Südportal hinauf ins Hochtor und dem Tauernhöhenweg folgend in leichtem Auf und Ab bis in die Falllinie der Scharte zwischen Vor- und Hauptgipfel des Brennkogel (3.018m); hier weglos über mittelsteile Schneefelder in die Gipfelscharte und nach rechts zum Hauptgipfel.
Abstieg über Vorgipfel und dann leicht rechtshaltend zurück zum Tauernhöhenweg.
Kloben (2.938m): Kann vom Höhenweg in wenigen Minuten "mitgenommen" werden. Knapp unterhalb des Gipfels sind Überreste des mittelalterlichen Bergbaus zu sehen!
Spielmann (3.027m): Der Grat vom Kloben zum Spielmann ist die "Schlüsselstelle" der Tour. Meist direkt an der Gratschneide, die Türme kurz vor dem Gipfel werden links (südlich) umgangen. Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!
Am Spielmann ersetzten wir das "zerfledderte" Gipfelbuch und hinterlegten einen neuen Stempel und stiegen anschließend über die "Seven-Summit-Route" zum Glocknerhaus ab. Rückfahrt zum Hochtor per Bus um 15.05 Uhr.
Bilder:
Oben links: Start am Hochtor
Oben Mitte: Bereich Bretterscharte, im Hintergrund Racherin (links) und Großglockner
Oben rechts: See kurz unter Brennkogel-Gipfel, im Hintergrund Bärenköpfe
Unten links: Racherin und Spielmann vom Kloben
Unten Mitte: Gratanstieg zum Spielmann
Unten rechts: Rückblick zum Spielmann aus Bereich Untere Pfannlscharte
